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Ernährung im Sport: Ausbildungsmöglichkeiten

Die Ernährungsberatung für Sportler, die Spiel-, Ausdauer- und Kraftsportarten betreiben, ist sehr spezifisch angelegt. Es geht darum, zu einer sportartgerechten Ernährung zu beraten, welche zu optimalen Leistungen während der Wettkämpfe und des Trainings sowie gleichzeitig zur bestmöglichen Regeneration führt. Verschiedene Fern- und Präsenzakademien bieten die entsprechende Ausbildung zum Sporternährungsberater an. Absolventen erhalten ein Zertifikat: Damit können sie Leistungs- und Breitensportler beraten.

 

Lehrgangsziel der Kurse und der Ernährungsberatung für Sportler

„Berater/in für Sporternährung“ ist ein Lehrgang, durch den die Teilnehmer anschliessend qualifiziert sind, zur Ernährung für den Sport in unterschiedlichsten Disziplinen zu beraten. Die mit den Klienten gemeinsam erstellten Ernährungspläne optimieren den Körperhaushalt für die hohen Belastungen beim Sport. Sie basieren auf biochemischen und physiologischen Grundlagen. LehrgangsteilnehmerInnen werden durch den Kurs befähigt, die Ernährungsgewohnheiten von Sportlern zu analysieren und auf ein neues Optimum hinzuwirken. Die Anpassung der Ernährung erfolgt bedarfsgerecht an

  • verschiedene Trainingsphasen und -ziele,
  • das Alter und Geschlecht des Sportlers,
  • dessen physische Kondition sowie
  • die Sportart.

Gerade Leistungssportler werden hinsichtlich ihrer Ernährung mithilfe der Beratung optimal auf Wettkämpfe vorbereitet. Die richtige Ernährung bringt ihnen oft die entscheidenden Hunderstelsekunden oder Millimeter, die den Unterschied zwischen Platz 1 und 4 (abwärts) ausmachen. Doch auch Freizeitsportler und Fitnesstreibende werden bei ihren persönlichen Zielen unterstützt. Gerade ihnen fehlt es meistens am grundlegenden Know-how zur Sporternährung.

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Für wen eignet sich eine Ausbildung „Ernährungsberatung für SportlerInnen“?

Die Ausbildung eignet sich für alle Ernährungsberater, die ihren Kundenkreis in diese interessante Richtung erweitern wollen, für TrainerInnen, die ihren Schützlingen mehr als sportliche Ratschläge geben wollen (und müssen) sowie für alle Interessierten, die auf dem spannenden Berufsfeld tätig werden möchten oder auch als Vereins-Coach Spiel-, Ausdauer- oder Kraftsportler betreuen. Die TeilnehmerInnen des Lehrgangs erfahren alles über die Grundlagen der sportartspezifischen Leistungsphysiologie sowie über deren Kontext zur Ernährung. Berücksichtigt werden saisonal unterschiedliche Trainingsphasen und die unmittelbare Ernährung im Umfeld der Wettkämpfe und des Trainings – so etwa unmittelbar vor und nach einem Wettkampf, manchmal auch (bei Ausdauersportarten) während seiner Durchführung (oder der Trainingsdurchführung). Es fragt sich beispielsweise, was ein Marathonläufer in welcher Menge trinken soll, ob er auch während des Laufs essen soll und wenn ja, was genau. Eine Pauschalantwort gibt es hierfür nicht, schon die Unterscheidung in Profi- und Amateurlager führt zu einer völlig anderen Einschätzung, vom Alter der Sportler einmal ganz abgesehen.

 

Ernährungsberatung für SportlerInnen: Lehrgangsinhalte

Es geht unter anderem um verschiedene Ernährungsstrategien, um die optimale Anpassung des Körpers an Trainingsreize, um Ermüdung, Nährstoffdefizite und Übertraining. Nahrungsergänzungsmittel werden gründlich beleuchtet. Auch vermittelt der Lehrgang sehr genau die Wirkung einzelner Nährstoffe. Im Detail sind Lehrgangsinhalte:

  • biochemische und physiologische Grundlagen, Hormonsystem, Enzyme
  • Energiestoffwechsel und -bereitstellung, Nährstoffabbau, Makronährstoffwechsel
  • Ernährungsberatung für bestimmte Sportarten (Ausdauer, Kraft- oder Schnellkraftsport, Spiel- und Kampfsportarten)
  • Allgemeines zur Ernährung, Bedeutung von Kohlenhydraten
  • Trainingsphasen und Ernährung
  • Nahrungsergänzungsmittel, Supplements und diätetische Lebensmittel
  • vegetarische Sporternährung

Darüber hinaus werden periphere Themen behandelt. Dazu gehören das Übertraining und die Infektanfälligkeit im Sport, die wenigstens im weiteren Sinne auch mit der Ernährung verknüpft sind.