Fondue Chinoise – Das Fondue für Festtage

Das Fondue Chinoise gehört zu den klassischen Festtagsessen in der Schweiz. Ein Fondue lässt Zeit für Geselligkeit. Die Vorbereitung ist minimal, denn die Zubereitung übernimmt jeder für sich am Tisch. Fleisch, Beilagen und Saucen werden nach dem individuellen Geschmack zusammengestellt. Durch die Garzeit der Fleischstücke im Topf dauert ein Fondue länger als andere Mahlzeiten: Ein Erlebnisessen nach dem Baukasten-Prinzip mit genug Zeit für anregende Gespräche!

Das chinesische Fondue als traditionelles Winteressen in Asien und der Schweiz

Ursprünglich stammt das Fondue Chinoise, auch als Feuertopf oder „Hot Pot“ bekannt, aus China. In vielen Teilen Asiens ist es bis heute ein traditionelles Winteressen. Gemüse und Fleischstücke werden in einer Bouillon gegart und gemeinsam genossen. Bereits seit über 2000 Jahren wird es in Asien zubereitet. In die Schweiz gelangte es höchstwahrscheinlich in den 1970er-Jahren. Dort bekam es auch den Namen Fondue, möglicherweise in Anlehnung an die Käse-Fondues, bei denen traditionell Käse geschmolzen wird. Das klassische chinesische Fondue beinhaltet jedoch keinen Schmelz- , sondern ausschliesslich einen Brühvorgang.

Die Zutaten – Das gehört in ein klassisches Fondue Chinoise

Auch in der Schweiz wird das chinesische Fondue vorwiegend in der kalten Jahreszeit, vor allem in der Weihnachtszeit und an Sylvester gegessen. Die wichtigste Zutat ist das Fleisch. Hier wird besonderen Wert auf Qualität und die regionale Herkunft gelegt. Rind, Kalb, Poulet und Schwein kommt in kleinen Stücken auf den Tisch. Pro Person rechnet man etwa 200 Gramm Fleisch.

Eine kräftige Rinder- oder Geflügelbrühe wird im Fondue-Topf erhitzt und kann je nach Geschmack mit Suppenkräutern oder -gemüsen angereichert werden. Hier eignen sich zum Beispiel Sellerie oder Lauch sowie Zwiebeln, Möhrenstücke oder frische Petersilie. Für eine alkoholische Variante darf Sherry, Wein oder Reiswein hinzugefügt werden. Häufig wird die Brühe nach dem Garen des Fleischs und der Beilagen mit Suppennudeln oder – nach chinesischer Tradition – mit Glasnudeln aufgekocht und verzehrt.

Die Beilagen bei einem chinesischen Fondue variieren. Hier zählen vor allem die persönlichen Geschmäcker. Von Gemüsebeilagen über Gewürzgurken und Maiskolben bis hin zu Oliven und Brot darf alles aufgetischt werden. Oft werden zusätzlich Früchte, Chips, Salate, Reis oder Kartoffeln gereicht, um alle Geschmacksknospen anzusprechen.

Gewürzt werden die gegarten Fleischstücke mit Fondue-Saucen. Dies können Paprika-, Pfeffer-, Senf-, Curry- sowie Kräuter-Saucen sein. Auch besonders würzige Barbecue-Saucen oder asiatische süss-saure Saucen liegen im Trend. Eine vielfältige Auswahl ist entscheidend. In kleinen Schüsseln um den Fondue-Topf serviert, nimmt sich jeder, was schmeckt.

Varianten erlaubt

Gerade bei einem Fondue sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Erlaubt ist, was schmeckt. Ob original asiatisch, traditionell schweizerisch, die Fisch-Variante oder der mexikanische Einschlag – serviert werden die Zutaten, zubereitet wird am Tisch. Um das Fondue Chinoise als gemeinsames Ereignis noch intensiver zu gestalten, können alle Gäste ihre Lieblingsspeisen beisteuern. So wird aus dem Fondue-Abend gleich auch ein Verkostungsabend.